Februar192012
feuerzangenbowle:

Rudolf Heß (links) und Joachim von Ribbentrop (rechts) wirken sehr müde auf der Anklagebank in Nürnberg.
Die Behandlung aller Häftlinge war schikanös. Um die Gefangen körperlich und geistlich zu zermürben, durften sie nur auf dem Rücken, mit den Händen auf der Decke und mit den Gesicht zur Tür schlafen. Mit einer Taschenlampe leuchteten die Guards (Wächter) den Schlafenden ins Gesicht (später sogar wurden kleine Scheinwerfer angewendet). Zu jeder Tageszeit (insbesondere nachts) wurde gelärmt. Die Guards unterhielten sich laut, warfen Schlagstöcke umher oder hörten laut Jazzmusik um die Gefangenen am Schlafen zu hindern. Alle zwei Stunden erfolgte eine Wachablösung mit weiterem Getöse. Da die übermüdeten Angeklagten nicht schlafen konnten, aber bereits um sechs Uhr morgens geweckt wurden, waren sie nicht in der Lage, tagsüber der Verhandlung aufmerksam zu folgen. Manche schliefen während der Verhandlung ein, einige gähnten ununterbrochen. Die Presse interpretierte dies als “gewissenloses Desinteresse”. 

feuerzangenbowle:

Rudolf Heß (links) und Joachim von Ribbentrop (rechts) wirken sehr müde auf der Anklagebank in Nürnberg.

Die Behandlung aller Häftlinge war schikanös. Um die Gefangen körperlich und geistlich zu zermürben, durften sie nur auf dem Rücken, mit den Händen auf der Decke und mit den Gesicht zur Tür schlafen. Mit einer Taschenlampe leuchteten die Guards (Wächter) den Schlafenden ins Gesicht (später sogar wurden kleine Scheinwerfer angewendet). Zu jeder Tageszeit (insbesondere nachts) wurde gelärmt. Die Guards unterhielten sich laut, warfen Schlagstöcke umher oder hörten laut Jazzmusik um die Gefangenen am Schlafen zu hindern. Alle zwei Stunden erfolgte eine Wachablösung mit weiterem Getöse. Da die übermüdeten Angeklagten nicht schlafen konnten, aber bereits um sechs Uhr morgens geweckt wurden, waren sie nicht in der Lage, tagsüber der Verhandlung aufmerksam zu folgen. Manche schliefen während der Verhandlung ein, einige gähnten ununterbrochen. Die Presse interpretierte dies als “gewissenloses Desinteresse”. 

(Quelle: onkelspeer, via frauvonribbentrop)

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